Juan Esteban Londoño

Ich heiße Juan Esteban Londoño und komme aus Kolumbien. Ich habe Philosophie an der Universität von Antioquia (Kolumbien) und Theologie an der Universidad Bíblica Latinoamericana (UBL – Costa Rica) studiert.

Ich bin selbst evangelisch, habe aber an zwei katholischen Universitäten in Kolumbien als Dozent für Theologie, Philosophie und Phänomenologie der Religion gelehrt. Gleichzeitig habe ich als Dozent an einer theologischen Hochschule der Methodistischen Kirche in Kolumbien gearbeitet. Ich habe mich mit meinen lutherischen, mennonitischen und pfingstgläubigen Freunden für Gerechtigkeit ohne religiöse Grenzen in Lateinamerika eingesetzt. Ich glaube, dass man die Ökumene verkörpern muss.

Ich promoviere im Fach Systematische Theologie an der Universität Hamburg zu dem Thema „Der Tod Jesu bei vier lateinamerikanischen Dichtern“. Die Hauptfrage meiner Forschung ist: Was sagt die Poesie der Theologie? Wie könnten Gedichte eine Quelle oder eine Kommunikationspartnerin der Theologie sein?

Ich interessiere mich auch für Kunst, Musik und Literatur. Ich schreibe Bellestristik, besonders Gedichte und Romane.

Meiner Meinung nach können die Menschen Gott an verschiedenen Orten des Lebens finden, nicht nur in der Religion oder in der Kirche, sondern auch in der Welt, in der Natur und in der Kunst, wie der portugiesische Dichter Fernando Pessoa geschrieben hat: „Mein ganzes Leben ist ein Gebet und ein Gottesdienst“.