Laufende Programme - Missi_Webseite

Zahlreiche Solidaritätsschreiben sprechen sich für Erhalt der Missionsakademie aus
Zur Buchung Ihrer Tagung melden Sie sich gerne bei uns im Sekretariat  +49 40 /8231610
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ÖkuFit 2020/2021
13.11.2020 10:00 Uhr - 03.07.2021 18:00 Uhr
ÖkuFiT steht für Ökumenische Fortbildung in Theologie. Es handelt  sich hierbei um ein theologisches Fortbildungsangebot der  Missionsakademie für Pastoren und Pastorinnen, Prediger,  Prädikanten usw. aus Migrantengemeinden und aus deutschen Gemeinde und  schließlich für Studierende der Theologie an der Universität Hamburg.
In ÖkuFiT geht es darum, unterschiedliche Erfahrungen mit dem  christlichen Glauben und in der Gestaltung von Kirche einander  mitzuteilen und theologisch zu reflektieren – unter Anleitung von  Professoren und Professorinnen der Universität Hamburg und von  Theologiedozenten und -dozentinnen aus Deutschland, Asien und  Afrika. Vor allem aber geht es darum, gemeinsam zu lernen und Weg zur  interkulturellen Öffnung von Kirche zu reflektieren und zu erproben.  ÖkuFiT dient damit der Vertiefung ökumenischer Beziehungen vor Ort und  der Vorbereitung zum Zusammenwachsen in Kirchengemeinden.


Wintersemester 2020/2021:
Transkulturelle Gemeinden zwischen Anspruch und Wirklichkeit

13.-14. Nov 2020
Grenzüberschreitende Gemeinden unter den er­sten Christ/innen (Schwerpunkt Neues Testament)

4.-5. Dez 2020  
Die Ausbildung monoethnischer Kirchen in der Ge­­schichte (Schwerpunkt Kirchengeschichte)

 29.-30. Jan 2021  Vom Verweben des Vertrauten mit dem Irritierenden in der Begegnung mit Muslimen (Schwerpunkt Interreligiöser Dialog)

12.-13. Febr 2021  Vom Bezeugen des grenzüberschreitenden Evangeliums (Schwerpunkt Missionswissenschaft)

 
Sommersemester 2021:
Zur Gestaltung von transkulturellen Gemeinden

23.-24. April 2021 Füreinander Da-Sein in der Not (Schwerpunkt Interkulturelle Diakonie)

 
21.-22. Mai 2021  Kultursensible Lebensbegleitung  (Schwerpunkt Seelsorge)

18.-19. Juni 2021  Kulturelle Vielfalt im Klassenzimmer (Schwerpunkt Religionsunterricht)

 
2.-3. Juli 2021    Interkulturell Gottesdienst feiern  (Schwerpunkt Liturgie)


ChrislamFiT Christlich-Islamische Fortbildung in Theologie für Schule und Gemeinde

Beginnend ab August 2021

ChrislamFiT


Von August 2021 bis Februar 2022 findet an der Missionsakademie an der Universität Hamburg und der islamischen Akademie Deutschland eine christlich-islamische Fortbildung in Theologie statt.
Es wird von den folgenden vier Institu­tio­nen verant­wortet: Zentrum für Kompa­rative Theologie und Kulturwis­senschaften der Universität Paderborn (Prof. Dr. Klaus von Stosch), Missions­akademie Hamburg (Prof. Dr. Werner Kahl), Islamische Akademie Deutschland (Dr. Mojtaba Beidaghy) und Zentrum Mission Ökumene der Nordkirche (Dr. Sönke Lorberg-Fehring). Imame, PastorInnen, christliche und muslimische TheologInnen, Studierende der Theologie, Lehrer und Lehrerinnen sind herzlich dazu eingeladen.

 
Standards in den Seelsorgeausbildungen: christlich, muslimisch, interreligiös
31.05.- 01.06.2021
Zielgruppen:
Die Tagung richtet sich an Interessierte aus den Bereichen Seelsorge und psychosoziale Begleitung, Pastor*innen und Imam*innen, Kranken-, Gefängnis- und Militärseelsorger*innen, Studierende, Promovierende und Hochschullehrende
Muslimische Seelsorge ist gegenwärtig ein wichtiges Thema der Seelsorge-Community in Deutschland und Europa. Es steht seit langem auf der Agenda der Deutschen Islam Konferenz. Gegenwärtig entstehen unterschiedliche Konzepte, wie eine solche Seelsorge aussehen kann. Gleichzeitig findet auf christlicher Seite eine rege Diskussion darüber statt, ob und wie Zusammenarbeit auf diesem Gebiet möglich und sinnvoll ist. Ein wichtiger Aspekt ist die Frage nach der Seelsorgeausbildung: Sollten christliche Seelsorger*innen muslimischen Kolleg*innen Wissenstransfer anbieten? Braucht es gemeinsame Ausbildungskurse? Welchen Stellenwert sollen die etablierten Standards christlicher Seelsorge haben? Diese und viele weitere Fragen gilt es zu bedenken – und gemeinsam zu besprechen.
Verantwortlich/ bei Fragen:
Dr. Anton Knuth
anton.knuth@missionsakademie.de

Mission und interreligiöser Dialog mit Ostasien.
04.06.2021 15:30 Uhr - 06.06.2021 12:30 Uhr

Kooperation, Solidarität und interreligiöser Dialog mit Ostasien.
Einsichten, Überlegungen, Anregungen…

Die Kooperations-Tagung mit der DOAM widmet sich den kirchlichen Partnern in Korea, Japan und China und fragt nach Möglichkeiten der Solidarität mit dortigen Initiativen. Ein Schwerpunkt bildet die Frage, wie die Friedensbemühungen zwischen Nord- und Südkorea unterstützen werden können. Besonders soll die Situation in Nordkorea beleuchtet werden. Welchen Beitrag können die Kirchen leisten, um den Friedensprozess zu unterstützen? Zudem soll der zivilgesellschaftliche Einsatz gegen die Nuklearpolitik Japans gestärkt, sowie die Schattenseiten der geplanten Olympischen Spiele beleuchtet werden. Dazu werden auch japanische Aktivisten aus Berlin eingeladen. Aber auch die schwierige Lage der Christen in China steht im Fokus dieser mit der DOAM ausgerichteten Tagung werden. Welche Fördermöglichkeiten für progressive Kräfte bleiben angesichts der immer stärker reglementierten Zivilgesellschaft Chinas weiterhin bestehen?  Durch die Reflexion der Diakoniepraxis in interreligiöser Kooperation wird das neue Paradigma der Diakonie kennengelernt.  Die Tagung richtet ihren Blick über die kirchlichen Akteure hinaus auch auf Kooperations­möglichkeiten mit Angehörigen der Religionen Ostasiens und fragt nach Impulsen, die sich daraus für unsere eigene Praxis gewinnen lassen.
 
Zielsetzung
 
Stärkung der zwischenkirchlichen Solidarität mit Partnern in Ostasien, besonders Korea und Japan, sowie Vertretern ostasiatischer Religionen. Stärkung des Netzwerkes der Ostasienmission (DOAM) und Einbindung von Rückkehrern aus der Freiwilligenarbeit.
 
 
China und Afrika. Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit und ihre Folgen für Zivilgesellschaften und Kirchen.
27.10.- 28.10.2021

China und Afrika. Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit und ihre Folgen für Zivilgesellschaften und Kirchen.

Die Beziehungen zwischen Afrika und China sind ein polarisierendes Thema unter Wissenschaftlern, Praktikern und führenden Vertretern der Zivilgesellschaft, und sie werden in den Medien heiß diskutiert. Die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Dimensionen dieser Beziehung sind oft historisch und moralisch aufgeladen. Darüber hinaus verkennt eine eurozentrische Sichtweise das gesamte Spektrum und die Perspektiven des afrikanisch-chinesischen Engagements. Einige afrikanische Entscheidungsträger sehen in China eine Alternative für den Kontinent, die eine effektivere Form der Zusammenarbeit bietet als Europa. Kritiker warnen vor der Ausbeutung durch, der Abhängigkeit von und dem Neokolonialismus chinesischer Akteure, von der Finanzierung bis zur Infrastruktur, von den bilateralen Beziehungen bis zur Global Governance Ebene.
 
In diesem Symposium untersuchen Experten aus Afrika, China und Europa postkoloniale Formen der Entwicklungszusammenarbeit und welche Rolle die Zivilgesellschaft in den zukünftigen Beziehungen zwischen Afrika und China spielen könnte.


 
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